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Was ist
Homöopathie und wie wirkt sie?
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Homöopathie ist eine
ganzheitliche Heilmethode, d. h. die homöopathischen Arzneimittel wirken nicht
auf ein bestimmtes Organ, sondern sie aktivieren die Selbstheilungskräfte, so daß sich der kranke Körper selbst heilen
kann, wie er das z. B. bei einer kleinen Wunde ohnehin auch ohne Hilfe tut.
Dieses Aktivieren der Selbstheilungskräfte erfolgt jedoch keineswegs nach
dem Motto "Nehmen Sie einmal täglich Produkt XYZ, das stärkt Ihre Abwehrkräfte". Die
Auswahl des richtigen Arzneimittels erfolgt vielmehr aufgrund der Symptome,
die der Patient aufweist, und zwar aufgrund ALLER seiner Symptome, nicht nur
aufgrund der Symptome der Krankheit, weswegen der Patient den Homöopathen aufsucht. Möchte sich also ein
Patient z. B. wegen seiner Arthrose homöopathisch behandeln lassen, dann
werden bei der Auswahl des Arzneimittels auch die anderen Beschwerden dieses
Patienten, also z. B. ein Hautausschlag, Leberbeschwerden, chronischer
Durchfall usw. berücksichtigt,
weshalb es durchaus sein
kann, dass bei fünf
Arthrose-Patienten jeder ein anderes Arzneimittel verschrieben bekommt. Hat man nun aus den mehreren tausend homöopathischen
Arzneimitteln, die es prinzipiell gibt, dasjenige gefunden, das optimal zu
den Symptomen des Patienten passt, dann kann man oft ganz erstaunliche
Heilreaktionen beobachten. Nicht selten werden als unheilbar eingestufte
Patienten, denen in Aussicht gestellt wurde, dass sie bis an ihr Lebensende
bestimmte Medikamente einnehmen müssen, doch wieder gesund oder
erfahren zumindest eine erhebliche Besserung, so daß die Anzahl der eingenommenen
Medikamente deutlich reduziert werden kann. Dies gilt für alle chronischen
Krankheiten, also z. B. Gelenkerkrankungen (HD, Arthrose, Spondylose...),
Epilepsie, langwierige Hauterkrankungen, hartnäckiger Durchfall, Inkontinenz,
Allergien, Katzenschnupfen, Erkrankungen innerer Organe... Die homöopathischen
Arzneimittel wirken jedoch nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Psyche, so
dass auch Verhaltensstörungen
(Ängste, Aggressionen...)
positiv beeinflußt
werden können. Dies gilt natürlich nur dann,
wenn es sich um echte Verhaltensstörungen handelt und nicht einfach nur
um Erziehungsmängel,
die natürlich nur durch
eine Umerziehung zu beseitigen sind. Es können jedoch nicht
nur die chronischen Krankheiten, sondern auch die akuten Krankheiten homöopathisch behandelt
werden, wobei die homöopathischen
Arzneimittel den Vorteil haben, dass sie nicht mit den bei den
schulmedizinischen Medikamenten gefürchteten Nebenwirkungen einhergehen. Es lohnt sich immer, es erst einmal mit einer homöopathischen
Behandlung zu versuchen, bevor man sich damit abfindet, dass das eigene Tier
eben mit der Krankheit und den vielen Medikamenten leben muss oder gar
eingeschläfert werden muss.
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